DSVGO: Website ohne Cookies und Tracking

Wenn die ePrivacy-Verordnung 2019 auf diese Weise kommt, wie sie jener Tage geplant ist, steht man vor einer schweren Entscheidung. Will man außerdem viele nicht zugehörige Dienstleistungen und Einnahmequellen nutzen, darauf folgend muss man vorab die Erlaubnis dafür von jedem getrennten Besucher einholen oder alternativ die eigene Website ohne Cookies und Tracking betreiben.

Im folgenden erklären wir genau wie so etwas funktionieren würde.

Website ohne Cookies und Tracking – Warum?

Die DS-GVO, die am 25.Mai 2018 in Kraft tritt, hat nicht global ein wenig gegen Cookies oder Tracking-Pixel. Es gilt zwar das Verbotsprinzip zum Sammeln von personenbezogenen Fakten, und laut Gerichtsurteil gehört die IP-Adresse hierzu, allerdings es ist ebenfalls eine Abwägung vorgesehen, welche die Interessen des Unternehmers (in diesem Fall des Website-Betreibers) berücksichtigt.

Deshalb muss man augenblicklich noch nicht in dieser Art radikal sein und alles auf Opt-In umstellen. Ungeachtet muss man trotz alledem wenigstens auf die Opportunität des OptOut hindeuten und die Gelegenheiten in der Datenschutzerklärung verlinken.

Es macht trotz alledem längst noch Sinn obendrein Cookies einzusetzen. Google Analytics ist z.B. außergewöhnlich nützlich und setzt diverses Cookies, gleichfalls wie Google AdSense, was vielen Website-Betreibern gutes Kapital bringt. Andere Einnahmequellen, in erster Linie Partnerprogramme, nutzen gleichwohl Cookies.

Also warum sollte man sich die Mühe machen auf Cookies und Tracking zu verzichten? Dadurch nimmt man ja Nachteile in Kauf.

ePrivacy-Verordnung am Horizont

Mit der ePrivacy-Verordnung könnte 2019 eine nochmalige Verschärfung der Datenschutz-Anforderungen im WWW kommen. Die letzte mir prominente Variante solcher Verordnung war klar strenger als die DS-GVO und forderte jederzeit ein Opt-In.

Das würde bedeuten, dass man einerseits für Analytics, AdSense, jedes Partnerprogramm und in dieser Art weiter eine Checkbox einblenden müsste, was überaus nervig für die User wäre. Erst innerhalb Zustimmung anhand den Benutzer dürfte man jene Dinge anschließend ebenso lebendigen, auf diese Weise dass sie Cookies setzen dürfen. Ähnlich würde es mit puren Tracking-Pixeln aussehen.

Das hätte vermutlich zur Folge, dass viele Besucher jene Cookies nicht berücksichtigen und die Dienstleistungen oder Einnahmequellen hierdurch nicht mehr richtig arbeiten oder gar nichts mehr bringen. Ähnlich den Adblockern bereits heute, die viele Banner ausblenden.

Man darf den Eingeladenen obendrein den Eingang nicht verwehren, wenn ebendiese die Cookies nicht möchten. Meiner Meinung nach ist das ein zu starker Eingriff in die Independenz der Berufsausübung. Aber akzeptabel.

Ob die ePrivacy-Richtlinie in der strengen Gestalt allerdings schlechtwegs kommt, steht in den Sternen. Sonst wäre sie vermutlich im gleichen Augenblick zur DS-GVO in Kraft getreten. Dennoch weiß keine Menschenseele, was da exakt in 2019 auf uns zukommt und in dieser Art mache ich mir aktuell längst Gedanken über den Ernstfall.

Ihr ENIVEE-Team


Fehlendes Impressum und die Folgen

Das fehlende Impressum und die Folgen
Das Thema “Recht” ist in letzter Zeit ja abermals öfter in Blogs zu lesen. Sei es aktuell der Jugendschutz oder den Einsatz von datenschutzrechtlich bedenklichen Online-Services wie Google, Facebook und Co.

Wir erschrecken uns zugegeben andauernd darüber, dass es noch in dieser Art viele Business-Websites gibt, die noch nicht mal ein korrektes Impressum haben. Oder pauschal ein Impressum.

Wieso existieren ein wenig professionelle Seiten ohne Impressum und welche Auswirkungen kann das haben?

Und wie sieht ein korrektes Impressum aus und wieso kann man mit der “Flucht” auf einen ausländischen Server der Impressumspflicht nicht entgehen?
Info: Dies ist keine Rechtsberatung. Falls konkrete Anliegen oder Erschwernisse auftauchen, sollte man sich an einen Advokat wenden.

Es gibt gewiss einige Gründe, warum Websites kein Impressum haben. Teilweise kennen manche keineswegs, dass sie ein Impressum brauchen. Andere wiederum sehen das nicht in dieser Art eng und setzen darauf, dass es keine Sterbensseele registriert.

Manche haben ebenso Angst davor, dass z.B. die eMail-Adresse automatisiert von Spammern ausgelesen wird und man danach zugespamt wird (was von Seiten momentane Spam-Filter allerdings kein großes Problem mehr ist).

Es gibt ebenso viele, die der Meinung sind, dass sie ein Impressum nicht brauchen oder die aufgrund der heiklen Inhalte lieber nicht ihre persönlichen Fakten angeben möchten.

Wer benötigt ein Impressum?
Laut Rechtsauffassung brauchen Lieferanten von Telemedien (also ebenso Blogs und Websites) bloß anschließend kein Impressum, wenn ebendiese allein persönlichen oder familiären Zwecken dienen.

Die Bilder-Seite für die Verwandte oder der in Wirklichkeit allein persönliche Blog sind also von der Impressumspflicht befreit.

Allerdings werden die häufigsten doch mehr als lediglich persönliche Inhalte haben und mehr als ausschließlich die Verwandschaft ansprechen. Sobald man in jeder beliebige Weise Kapital mit seiner Seite verdienen will (AdSense …), anschließend ist die Pflicht sowieso nicht mehr wegzudiskutieren.

Insgesamt ist die allgemein Rechtsauffassung in dieser Art, dass 99% der Websites ein Impressum brauchen. Und anschließend ist man mühelos auf der sicheren Seite.

Ihr ENIVEE-Team